Parodontologie

Für die Gesundheit, den Erhalt und die Erhaltung aller die Zähne umgebenden Gewebe, einschließlich Zahnfleisch, Zahnfasern und Knochen.

Die Parodontologie ist der Zweig der Zahnmedizin, der sich mit allen die Zähne umgebenden Geweben befasst. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Prävention und Behandlung von Zahnfleischentzündungen und - infektionen. Patienten sollten eine parodontologische Behandlung in Anspruch nehmen, wenn sie unter Zahnlockerung, Knochenabbau um die Zähne herum, unangenehmem Mundgeruch (Halitosis), Zahnfleischrückgang, Zahnfleischbluten oder Anzeichen einer beeinträchtigten Mundhygiene leiden.

Die meisten parodontalen Erkrankungen entstehen als Folge einer bakteriellen Infektion. Während systemische Erkrankungen und genetische Veranlagungen ebenfalls eine wichtige Rolle spielen können, ist eine Fehlstellung der Zähne oft ein wesentlicher Faktor, der sowohl die Entstehung einer Parodontitis als auch den Behandlungserfolg beeinflusst. Häufig wird die zugrunde liegende Ursache parodontaler Probleme übersehen, wenn sich die Behandlung auf die Symptomlinderung beschränkt. Eine präzise Diagnose ist daher vor Beginn einer therapeutischen Intervention unerlässlich.

Diagnostik

2D-Intraoralaufnahmen, einschließlich periapikaler Aufnahmen und Bissflügelaufnahmen (insgesamt 14– 22 Röntgenbilder), um das Ausmaß des Knochenverlusts und die Form der Knochendefekte zu erfassen. Parodontale Kartierung, Okklusionskontrolle (Kontrolle der Zahnkontakte), intraorale Fotos.

2D-Röntgenaufnahmen (perioperative Aufnahmen und Bissflügelaufnahmen)

2D-Röntgenaufnahmen (perioperative Aufnahmen und Bissflügelaufnahmen)

Behandlung

Alle parodontalen Behandlungen beginnen mit einer nicht-chirurgischen Therapie; bei Bedarf kann anschließend eine chirurgische Therapie in Betracht gezogen werden. Im Verlauf der Behandlung können gewisse okklusale Anpassungen (Korrektur der Kauflächen) erforderlich sein, insbesondere in Bereichen, die von fortgeschrittenem Knochenverlust oder Zahnlockerung betroffen sind.

  1. Nicht-chirurgische Therapien

Bestehen aus Scaling und Root Planing (Tiefenreinigung) sowie einer sorgfältigen Glättung und Politur der Zähne, Wurzeloberflächen und Restaurationen, um Plaque, Zahnstein und Unebenheiten zu beseitigen. Diese Verfahren ermöglichen eine effektive Plaquekontrolle sowie eine verbesserte Mundhygiene. Regelmäßige Kontrolltermine können erforderlich sein.

  1. Chirurgische Therapien

Umfassen Lappenoperationen wie die Reduktion parodontaler Taschen, die Abdeckung von Zahnfleischrückgang (entweder mit oder ohne freie Zahnfleischtransplantate) und gesteuerte Geweberegeneration, die mit einer Knochenregeneration kombiniert werden kann. Eine Kronenverlängerung kann ebenfalls durchgeführt werden, entweder aus ästhetischen Gründen oder um einen idealen Rand zwischen Zahn und Restauration zu schaffen.

Parodontalerkrankungen behandelt

Zahnfleischrückgang vor und nach der Operation
Zahnfleischrückgang vor und nach der Operation

Zahnfleischrückgang vor und nach der Operation

Zahnfleischrückgang vor und nach der Operation
Zahnfleischrückgang vor und nach der Operation

Zahnfleischrückgang vor und nach der Operation

Parodontitis. Zahnfleischverlauf vor und nach der Behandlung mit daraus resultierender Zahnwanderung
Parodontitis. Zahnfleischverlauf vor und nach der Behandlung mit daraus resultierender Zahnwanderung

Parodontitis. Zahnfleischverlauf vor und nach der Behandlung mit daraus resultierender Zahnwanderung

Gingivitis. Entwicklung des Zahnfleisches vor und nach der Behandlung
Gingivitis. Entwicklung des Zahnfleisches vor und nach der Behandlung

Gingivitis. Entwicklung des Zahnfleisches vor und nach der Behandlung